Martin-von-Adelsheim-Schule veranstaltet erfolgreichen Aktionstag zur Wiederbelebung
Bereits zum neunten Mal nahm die Martin-von-Adelsheim-Schule im Rahmen der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ vom 22. bis 28. September 2025 an der Initiative „Ein Leben retten – 100 Pro Reanimation“ teil.
Martin-von-Adelsheim-Schule veranstaltet erfolgreichen Aktionstag zur Wiederbelebung
Bereits zum neunten Mal nahm die Martin-von-Adelsheim-Schule im Rahmen der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ vom 22. bis 28. September 2025 an der Initiative „Ein Leben retten – 100 Pro Reanimation“ teil. Rund 130 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 9 wurden an diesem Aktionstag praxisnah in lebensrettenden Wiederbelebungsmaßnahmen geschult.
Organisiert wurde der Aktionstag von Lehrerin Sigrid Albrecht in Zusammenarbeit mit dem Kollegium sowie den engagierten Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern der Schule. Die Resonanz unter den Teilnehmenden war durchweg positiv: „Alle waren mit großer Begeisterung dabei“, berichtete Albrecht. Auch die Klassenlehrkräfte beteiligten sich aktiv am praktischen Training.
Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler im Biologieunterricht bereits die Funktionsweise von Herz und Lunge kennengelernt. Darauf aufbauend erfolgte die praktische Ausbildung in Reanimationsmaßnahmen – unterstützt durch die landesweite Initiative „Löwen retten Leben“, die seit 2015 in Baden-Württemberg besteht, sowie durch das Deutsche Rote Kreuz. Jede Schülerin und jeder Schüler hatte die Möglichkeit, an einer eigenen Übungspuppe die Herzdruckmassage zu üben. Auch der Umgang mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) wurde anschaulich vermittelt.
„Das Thema Reanimation lässt sich hervorragend in unser Schulcurriculum integrieren“, betonte Schulleiter Florian Loser. Ziel sei es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig zu kompetenten Ersthelfern auszubilden – denn ein plötzlicher Herzstillstand könne jederzeit und überall auftreten.
Zentrale Botschaft des Aktionstags war die einfache, aber lebensrettende Handlungsanweisung: „Prüfen. Rufen. Drücken.“ – also prüfen, ob die betroffene Person atmet, den Notruf 112 wählen und sofort mit der Herzdruckmassage beginnen. Eine Beatmung sei dabei nicht zwingend notwendig, da die Herzdruckmassage bereits ausreiche, um Gehirn und Organe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit Sauerstoff zu versorgen.
Konrektorin und DRK-Ausbilderin Sigrid Albrecht hob hervor, wie wichtig es sei, Hemmschwellen bei der Ersten Hilfe abzubauen: „Jeder kann in die Situation geraten, Ersthelfer zu sein. Entscheidend ist, zu handeln – denn man kann nichts falsch machen, außer nicht zu helfen.“ Zwar sei die Bereitschaft zur Ersten Hilfe in den vergangenen Jahren gestiegen, im internationalen Vergleich sei Deutschland jedoch noch immer im Rückstand.
Zum Abschluss des Aktionstags bedankte sich Frau Albrecht bei allen Mitwirkenden – insbesondere bei den Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern – für ihren tatkräftigen Einsatz. Der Aktionstag habe einmal mehr gezeigt, wie sinnvoll und notwendig die schulische Ausbildung in Erster Hilfe ist – und wie motiviert Jugendliche sind, im Notfall Verantwortung zu übernehmen.

